ProfilbildHallo zusammen,

mal ehrlich, es fällt doch jedem irgendwie schwer etwas über sich zu erzählen oder zu schreiben. Will das überhaupt jemand wissen ? Scheinbar schon, sonst wärst Du ja nicht hier 😉 Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Im April 1970 erblickte ich in Solingen-Ohligs das Licht der Welt und wuchs wohl behütet in Leichlingen-Witzhelden im beschaulichen Bergischen Land auf. Als ich im zarten Alter von 10 Jahren auf die Realschule wechselte, erwachte meine Leidenschaft für Computer. Mein erster Computer war dann auch ein Commodore VC-20 mit Datasette! Es folgte noch ein C-64 und ein Amiga, bevor ich beruflicher Vollprofi wurde und deshalb auch irgendwann diverse PCs meinen heimischen Schreibtisch zierten. Ich arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte zuerst als Angestellter und später als selbstständiger Softwareentwickler und war trotz der doch teilweise ausgeprägten Routine durchaus motiviert und kam überhaupt nicht auf den Gedanken etwas anderes zu machen. Im Laufe der Jahre kamen immer mal ein paar „Schnapperkameras“ für kleines Geld mit auf Urlaubsreisen und ließ die Kamera durch einen Druck auf den Auslöser meine Bilder machen, ohne mir Gedanken zu machen, was da in der Kamera überhaupt passiert. Trotzdem hörte ich immer wieder, dass da durchaus passable Bilder bei sind. „OK, wenn du das sagst“ dachte ich mir und knipste fröhlich weiter.

Bis dann 2013 meine erste „richtige“ Fotokamera, eine Olympus OM-D E-M5, meinen Fokus völlig veränderte. Eine Postschiffreise mit Hurtigruten (Bergen – Kirkenes – Bergen) war der Auslöser für diese Entscheidung. Ich wollte einfach geile Bilder mitbringen und naja was soll ich sagen, mangels fundierter Kamerakenntnisse weiß ich jetzt unter anderem, dass man Polarlichter nicht sinnvoll von einem fahrenden Schiff aus fotografieren kann 😉 Aber trotz einiger Handicaps kamen doch ziemlich viele gute Bilder dabei herum und die Motivation besser zu werden wuchs mit jedem Druck auf den Auslöser. Ich wollte endlich verstehen was da in dem kleinen Kasten passiert und wie ich es beeinflussen kann.

Bereits ein Jahr später gründete ich die Bergischen Bilder und erschuf damit eine der größten und beliebtesten Fotoseiten über das Bergische Land. Meine Fotos werden meist für touristische Werbezwecke benutzt und sind auch schon in verschiedenen Publikationen erschienen. Achja, einige hängen natürlich auch dekorativ an irgendwelchen Wänden herum. Nur bei uns selbst viel zu wenig. Aber das kennt man ja – Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe 😉

Aus diesem erfolgreichen Projekt entstand im Juli 2017 das Erlebnisportal ich-mag-es-bergisch.de rund um meine Heimat und mittlerweile beliebten Urlaubs- und Freizeitregion Bergisches Land. Das Portal stellt die Bereiche Touristik und Fotografie auf eine gemeinsame Stufe. Die Leidenschaft für das Fotografieren und Schreiben kann ich hier in idealer Weise vereinen.

Wenn man aber hauptsächlich eher idyllische Landschaften und Orte fotografiert, dann muss man einfach hin und wieder „freisein“, um sich einzunorden und den fotografischen Blick zu schulen. Anfangs war die Leidenschaft für Lost Places eine willkommene Abwechslung. Aber als die zu fahrenden Distanzen schneller stiegen als das vorfinden zufriedenstellender Motive, war schnell klar, dass ich die wenigen freien Stunden nicht auf Autobahnen und einsamen Waldwegen verbringen wollte.

So kam ich erst zur Architektur und fand kurz darauf noch Spaß an der Industriefotografie in jeglicher Form. Weitere Felder sind noch Minimalismus und neuerdings auch das Fotografieren „in Serie“. Keine Einzelbilder, sondern Fotostrecken mit einem thematischen Oberbegriff.

Aktuell arbeite ich an einer Serie über U-Bahn Stationen in NRW sowie eine Serie mit dem Titel „Pareidolien – Trugbilder deiner Fantasie“